29.09. | Live im Lihotzky | Cut & Soul & special guests

Wo früher Europas größte Künstlerkolonie zu Hause war, ertönen jetzt wieder regelmäßig Klänge!

Live im Lihotzky ist die neue Bühne im Domagkpark für Musik, Literatur und Kabarett.
Jeden letzten Freitag im Monat gibt es hier 3×3+1:

Drei Künstler performen jeweils drei Stücke (bzw. 10-15 Minuten), anschließend gibt es einen Hauptact für eine Stunde.


Nach der Sommerpause geht es am 29.09. wieder los! 

Im September bei uns als Hauptact (ca. 1 Stunde):

Cut & Soul
Alma Honal (Gitarre/Gesang) und Katharina Kubsch (Percussion/Piano/Gesang) trafen zufällig an Weihnachten 2011 aufeinander und der Funke sprang über. Einige Monate später begannen sie, zusammen Musik zu machen. Seitdem nimmt die Zahl ihrer Fans stetig zu. Das Repertoire von Cut & Soul umfasst die Stilrichtungen Rock, Blues und Folk. Sie spielen überwiegend eigene Songs, die unter die Haut gehen und keinen ruhig auf dem Platz halten. Wenn Cut & Soul loslegen, sind gute Stimmung und mitreißender Groove garantiert.

Und vorher mit jeweils 3 Songs (bzw. 10-15 Minuten Programm):
Marie Theres Herbst
Im Norden aufgewachsen, im Ruhrpott studiert, lebt Marie seit 2 Jahren in München. Hier arbeitet, lebt und schreibt sie Gedichte und Poetry-Slam-Texte. In diesen geht es um Begegnungen, um das, was sie bewegt und berührt, um Menschen und Orte, die sie geprägt haben. Um Themen, die ihr wichtig sind, mal lustig, mal nachdenklich und leicht philosophisch angehaucht.

Mike Clarke
Mikes Lieder sind beeinflusst von Rockabilly und dem Tin Pan Alley Rock ’n‘ Roll der Fünfziger. Seine Texte bezeichnet er als ab und zu erwachsen und im Gegensatz zum Musikstil reflektieren sie unsere heutige Welt. Mike ist Engländer, der seit 2001 in Bayern lebt.

Ella Lucille Herbel
Ella hatte im Juni bereits einen kurzen Gastauftritt bei Live im Lihotzky und hat das Publikum für sich begeistern können. Sie ist bald 14 Jahre alt und singt, seit sie klein ist. Seit einigen Jahren spielt sie Gitarre. Wenn sie erwachsen ist, möchte sie beruflich gerne etwas mit Musik machen und es reizt sie deshalb jetzt schon, vor Publikum zu singen, um zu erfahren, wie den Leuten ihre Musik gefällt und um sie mit ihnen zu teilen. Ella komponiert gerne eigene Lieder, meistens auf Englisch. Sie interpretiert aber auch Lieder aus den Charts, ihr Vorbild ist Adele.

Wie immer wird es ein ganz wunderbarer Abend bei uns werden!


Bei uns auftreten:
Egal, ob du zum ersten Mal auf der Bühne stehst oder Profi bist, ob du singst, ein Instrument spielst oder dein Publikum lieber mit Worten zum Lachen oder Nachdenken bringst, hier ist der Ort dafür.

Anmeldung mit ein paar Infos zu dir, die wir dann auch in unserer Werbung nutzen dürfen, ist drei Monate im Voraus über live@daslihotzky.com möglich.

Es stehen drei Gesangsmikros und drei Klinkenkabel zur Verfügung. Gitarren und andere akustische Instrumente bitte mitbringen. Ein Stage Piano ist auf Anfrage vorhanden. Da es keinen Soundcheck gibt, sind unkomplizierte Wechsel unerlässlich.

?? . 09 | OPEN FRIDAY

> come in & play <

Entlang einer Eintragungsliste kann jedermann/frau einen Abend lang seine mitgebrachte Musik spielen und alle Gäste an seinem Musikgeschmack teilhaben lassen. Erfahrungsgemäß ist das sehr kurzweilig, mal abwarten, was kommt ;-).

Analog  oder digital – egal.
(Vinyl, CD oder MP3)

Eintritt frei!

> come in & play <  im Rahmen von „Open Friday“ wird regelmäßig unregelmäßig Freitags ab 20:00 Uhr das Wochenende einleiten.

Nächste Termine:

??.09.2017: schau  ma mal.. – wird aber bestimmt wieder super!! : )

13.10.2017: „Alpenrock“ mit DJ Markus

10.11.2017: „African Groove“ mit DJ Birgit

15.12.2017: „Christmas Rock“ mit DJ Tom

Mieten Sie das LIHOTZKY | für IHRE Veranstaltung..

Ob Ausstellung, Workshop, Vortrag oder Tagung, Geburtstags- oder Firmenfeier, Yoga oder Chorprobe, das Lihotzky ist der passende Ort für Ihre Veranstaltung.

Mit einer Größe von ca. 170 qm im Erdgeschoss des Hauses „Amerika“ im genossenschaftlichen Wohnprojekt wagnisART bietet DasLihotzky ein lebendiges Umfeld voller Kreativität, Kunst und Kultur.

Auch thematische Veranstaltungen z. B. zu Nachhaltigkeit, Architektur oder neuen urbanen Wohnformen finden bei uns ein Zuhause.

Was Sie bei uns erwartet:

  • 170 qm Veranstaltungsraum im Erdgeschoss
  • Bühne
  • Licht- und Tontechnik
  • Bestuhlung (auch Tische) möglich
  • Bewirtung auf Anfrage
  • Toilettennutzung und Lagerraum im Untergeschoss
  • Kunst- und kulturfreundliches Umfeld

Ob einmaliges oder wiederkehrendes Event, das Lihotzky-Team freut sich auf Ihre Anfrage über das Kontaktformular

20.06. | Krachkultur

Krachkultur – Ein Abend mit „Deutschlands frechster Literaturzeitschrift“ (Cicero)

Martin Brinkmann und Alexander Behrmann stellen die neue Ausgabe der „Krachkultur“ vor, die sich diesmal dem Thema Natur widmet. Mit Beiträgen von James Dickey, Martin Mosebach, Heimito von Doderer, Jan Wagner, Ralph Waldo Emerson und vielen mehr.

Beginn: 20:00
Einlaß: 19:30

Eintritt: 6 Euro

23.06 | Radikale Kammermusik mit S.OE.D

Udo Schindler – Klarinette, Saxophon, Kornett

Johannes Öllinger – Gitarren

Kostas Theodorou aka Dine Doneff – Kontrabass

Die Musiker spielten erstmals am 20.11.2015 im Pöllatpavillon in München zusammen. Sie wollen die erfolgreiche Kooperation mit neuem auffrischen und auch sich selbst überraschen. Öllinger und Doneff waren in 2017 Gäste und Schindlers musikalische Duopartner im Salon für Klang und Kunst am 27.Januar und 27.März (siehe auch Konzertbesprechungen in der Süddeutschen Zeitung). Die international aktiven Klangabenteurer der Extraklasse loten improvisierend die Verbindung von Neuer Musik, Avantgarde Jazz, außereuropäische Musik und genreübergreifender Ansätze im Klanglabor aus. Das Konzert ist ein Bekenntnis zur spontanen Auslotung der Klangdimensionen mit dem klangforschenden Umgang weit über konventionelle Konnotationen der Instrumente hinaus. Die Instrumentenklang-Konventionen und die typisierte Klangvorstellung Blasinstrument/Gitarre/Bass, welche auch jazzkonterminiert ist, wird spielend, leicht oder dynamisch aufgelöst und neu formuliert. Gemeinsam werden die Musiker einen multiphonen Klangraum kreieren und Ungehörtes produzieren. Ein Duo gleichberechtigter Stimmen, die in der Verdichtung, Überlagerung oder Entflechtung zu einem unverwechselbaren Kollektivklang werden. Erlebbar ist live die Formung von ephemeren, extremen, genrefernen und klischeefreien Klangabenteuern – ein Gipfeltreffen der improvisierten Musik, nicht nur in München.

Eine CD beim FMR-Label in GB ist in Vorbereitung.

Mit dem vielseitigen und vielbeschäftigten Soundinnovator Johannes Öllinger mit internationaler Reputation verbindet Udo Schindler neben der ungebremsten Experimentierfreude, umgesetzt bei eine Performance in 2015 im Pöllatpavillon mit Dine Doneff (siehe oben), einem Duo in der Galerie Artoxin, dem lokalen Trio mit Sachiko Hara SHOe (im Projektraum Streitfeld am 23.09.2016-AKUSTRONIK#16) und am 27.10.16 im Trio mit Sabine Vogel (Kulturhaus Neuperlach) eine jahrelange Wertschätzung der individuellen Klangkreationen in unterschiedliche Formationen. Besonders beeindruckend waren Öllingers Münchner Beiträge zu den Konzerten des Ensembles „PIANO POSSIBILE“ und die Solokompositionsinterpretationen, die Udo Schindler zu der Zusammenarbeit anregten.

Der Münchner Gitarrist Johannes Öllinger (*1981) spielt als Solist und Kammermusiker, in Ensembles und Orchestern. Sein Spektrum reicht von Alter Musik auf historischen und modernen Instrumenten über das klassische Gitarrenrepertoire bis hin zu zeitgenössischer Musik in verschiedenen Spielarten. Seine Hauptinstrumente sind die klassische und die E-Gitarre, daneben Banjo, Theorbe und E-Bass. Außerdem ist er Darsteller und Musiker in Theaterproduktionen.
Als Solist konzertierte er in der Laeiszhalle Hamburg, dem Prinzregententheater München, dem Konzerthaus Wien und bei den Salzburger Festspielen. Mit dem auf zeitgenössische Musik spezialisierten Gitarrenduo steuber.öllinger war er Gast bei Festivals in Deutschland, Polen und den USA.
Er ist regelmäßig Gast bei Ensembles wie Resonanz, Ascolta, musikFabrik NRW, dem Ensemble Modern Orchestra, Ostravska Banda, dem Staatsorchester Stuttgart, dem Sinfonieorchester des BR und dem Bayrischen Staatsorchester. Von 2008 bis 2015 war er Gitarrist des Münchner Ensembles piano possibile. Zusammenarbeit mit zahlreichen Komponisten (u.a. Helmut Oehring, Klaus Schedl, Georges Lentz, Tom Sora, Helmut Lachenmann) und Dirigenten (u.a. Peter Eötvös, Johannes Kalitzke, Christoph Altstaedt, Titus Engel).
Seit 2005 ist er als Darsteller und Musiker an den Produktionen der andreas bode company beteiligt (Don Giovanni, L´Orfeo, Mozart Requiem, Tosca Variation, Miss Elvira, Wer nicht arbeitet soll auch nicht essen; Kampnagel und opera stabile Hamburg, Radialsystem Berlin, Theater an der Wien, Tanzhaus Düsseldorf) und arbeitete mit den Regisseurinnen Anna Malunat (Postcards from the furure; FFT Düsseldorf 2013) und Florentine Klepper (Telemann Orpheus; Oper Frankfurt 2014).
Mit der Sopranistin Catrin Kirchner brachte er 2013 den szenischen Arienabend datingORFEO mit eigenen Arrangements u.a. im Theater Konstanz heraus. Im gleichen Jahr spielte er die deutsche Erstaufführung von Georges Lentz´ einstündigem E-Gitarren Solo Ingwe (Schwere Reiter München).

Johannes Öllinger studierte an den Musikhochschulen in Berlin und Würzburg bei Daniel Göritz und Jürgen Ruck (Meisterklasse). Er gewann mehrere Preise, so einen ersten Preis beim Bundeswettbewerb Jugend Musiziert 2000, den dritten Preis beim IV. Concorso Internationale Ruggero Chiesa 2008, den Stipendienpreis der IFNM Darmstadt 2008, den Leonhard und Ida Wolf Gedächtnispreis 2012 mit dem Duo steuber.öllinger, sowie das Musikstipendium der Landeshauptstadt München 2015.

Kostas Theodorou wurde im Jahr 1965 in der BRD geboren. Im Jahr 1966 kehrte seine Familie in ihre nordgriechische Heimatregion Edessa zurück. Mehrere Jahre reiste Theodorou anschließend durch Mittel- und Westeuropa, wo er vielfältige Erfahrungen in verschiedenen Musikstilen und auf unterschiedlichen Instrumenten sammeln konnte. Im Jahr 1992 kehrte er nach Griechenland zurück. Es begann eine intensive Zusammenarbeit als Musiker und Arrangeur mit griechischen Komponisten, die zur Veröffentlichung einer Reihe von Alben in der Zeit von 1994 bis 2003 führten. Im Jahr 1999 publizierte Theodorou sein erstes Album „Nostos“, dem ersten Teil einer Trilogie, die er im Jahr 2004 mit dem Album „Rousilvo“ fortsetzte. Es handelt sich dabei um eine zeitgenössische Balkan-Folk-Opera, live aufgenommen mit einem Septett unter Zumischung von sieben Frauenstimmen sowie dokumentarischer Tonaufnahmen aus dem Ort Rousilvo. Regelmäßig arbeitet der Künstler auch mit Savina Yannatou und dem Ensemble „Primavera en Salonico“ zusammen. Aus dieser Kooperation gingen drei Alben unter dem Label ECM hervor. Die Musik von Kostas Theodorou hat ihre Wurzeln in der balkanisch-osteuropäischen Volksmusiktradition.

Er war Villa Waldberta Stipendiat, spielte u.a. mit Luis Sclavis, Michel Godard, Sainkho Namtchylak, Floros Floridis, Anja Lechner.

Livebegegnungen mit Musiker, Tänzern, Schauspielern, Literaten und bildenden Künstlern sind ein wichtiger Teil seines Schaffens. Von 2014-2016 arbeitete er als Komponist und Schauspieler an der Kammerspielen München und dem Thalia Theater Hamburg.

 Beginn 20:00 | Einlaß 19:30
Eintritt: 12,- | erm. 10,-€

www.arch-musik.de; www.johannesoellinger.de; www.dinedoneff.com

15.07 | TaucherChor Sommerkonzert

„Mittendrin stehst oft daneben“

Seit fünf Jahren intoniert der Münchener Taucherchor vielstimmig die ungewöhnlichsten Lieder aus der ganzen Welt. Unser Chorleiter liebt die musikalischen Gegensätze und schafft es immer wieder, uns und das Publikum mit einmaligen Arrangements herauszufordern und zu begeistern.

Wir entführen Sie auf eine Reise mit wunderbaren Liedern rund um die Welt – in passender Umgebung, dem Lihotzky, in der Wohnanlage von wagnisART, die 2016 für den Preis Soziale Stadt 2016 nominiert wurde und deren Konzept von den Kontinenten inspiriert ist.

Erleben Sie Lieder, manche vertraut, andere fremd, aus den verschiedensten Winkeln der Welt, frei nach E.T.A. Hoffmann:

„Wo die Sprache aufhört, beginnt die Musik“

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Beginn  19:00 Uhr
Einlass  18:30 Uhr
Eintritt 12 € | 10 €

taucherchor.de

Karten vorbestellen können Sie per mail an info@taucherchor.de

12.05. | „Täufels Labor“ | Lesung für Kinder & Erwachsene

Eine Lesung von Gabriele Gerlach –

Wenn ein Herr namens Täufel den “Teufel höchstpersönlich“ trifft …

dann kann man davon ausgehen, dass es spannend wird. Noch viel spannender wird es aber, wenn der hinterlistige Höllenfürst sich als freundliches Orakel tarnt, das Wünsche erfüllt – und der Herr Täufel in seiner Gier nicht bemerkt, dass er sich auf einen ziemlich fiesen Deal eingelassen hat, der ihn Kopf und Kragen kosten kann. Zunächst jedoch laufen die Geschäfte des Herrn Täufel mit einem Mal wie geschmiert.

Nicht schlimm, könnte man meinen, wenn zwei Gauner unter sich sind!

Was aber, wenn der Vertrag beinhaltet, dass das magische Orakel nach 13 Monden einen kleinen Obolus in Form von „Zwei liebenden Herzen“ erhält! Und was, wenn Herr Täufel seinen eigenen Kater Merlin und dessen große Liebe, das wunderschöne Katzenfräulein Schmitt im Labor seiner Firma MAGIC PRODUCTS verschwinden lässt, um ihnen das Fell über die Ohren zu ziehen?

Das wäre dann durchaus schlimm – zumindest für zwei Tiere!  

Merlins Freunde sind wild entschlossen, diesen Mistkerl unbedingt aufzuhalten! Nur wie? Der verfressene Teddy, der alberne Rufus und der neunmalkluge Leonardo sind nun nicht gerade eine besonders erfolgversprechende Sondereinsatztruppe. Herr Täufel ist davon überzeugt, dass er ein leichtes Spiel hat. Dumm nur, dass die Tiere noch viel mutiger sind, als sie selbst dachten.

Aber kann ein Haufen naiver Vierbeiner wirklich gegen gleich zwei Teufel gewinnen?

Beginn: 18:00 Uhr
Eintritt frei!

15.05. | Dokumentarfilm – wer wagt beginnt

Dokumentarfilm: wer wagt beginnt

Film & Diskussion „wer wagt beginnt“ mit Uli Bez|Filmemacherin und Elisabeth Hollerbach| Geschäftsführender Vorstand wagnis eG bis 2015
Moderation: Katrin Schömann|Bayernforum der Friedrich-Ebert-Stiftung

Gemeinsam den Traum vom Dorf in der Stadt verwirklichen, dem Kapitalismus ein Schnippchen schlagen und die paar Kröten, die wir haben, dem Mietmarkt und der Spekulation entziehen.
`wer wagt beginnt´begleitet die Baugruppe der wagnis-genossenschaft hautnah beim Planen, Bauen und Einziehen. Ein faszinierendes Lehrstück über Gemeinsinn und Selbstverwaltung.

Beginn:  18:00h
Einlaß: 17:30h

Die Vorführung am 15.5. ist der erste einer dreiteiligen Veranstaltungsreihe des Bayernforum der Friedrich-Ebert-Stiftung

Infos und Anmeldung:
15.5. / Teil 1:
http://www.bayernforum.de/veranstaltungen/detail/wer+wagt+beginnt+-+teil+1/seminar/622.html

20.5. / Teil 2:
http://www.bayernforum.de/veranstaltungen/detail/wer+wagt+beginnt+-+teil+2/seminar/624.html

23.6. / Teil 3:
http://www.bayernforum.de/veranstaltungen/detail/wer+wagt+beginnt+-+teil+3/seminar/625.html

18.05. | „Wenn du denkst, dass ich alles gutheiße …“ | Lesung

Lesung von Henning Schroedter-Albers –

Auf der Suche nach den Hintergründen der Ermordung seines Onkels beim „Röhm-Putsch“ gewinnt der Autor Einsicht in einen Familienverband und in anhängende Gesellschaftskreise, die von den extremen politisch-gesellschaftlichen Widersprüchen der Dreißiger Jahre geprägt sind.

Henning Schroedter-Albers hat für das Goethe-Institut unter anderem in Israel, Indien, Venezuela und Indonesien gearbeitet.

Beginn 20:00 Uhr
Eintritt: 3.- €

31.05. | Dokumentarfilm – Im Schatten der Copacabana

Der Blogger Ricardo Gama lebt im Schatten der Copacabana – eingesperrt in seiner eigenen Wohnung. 2011 wurde er Opfer eines Attentats und überlebte mit zwei Kopfschüssen. Mit unermüdlichem Engagement setzt der Anwalt trotzdem immer weiter Beiträge über Politik, Korruption und die Mafia Rio de Janeiros ins Netz. Mehr noch: Er kandidiert für die Stadtratswahlen, um einen Weg in die Meinungsfreiheit und soziale Gerechtigkeit zu finden. Selbst in Brasilien aufgewachsen, schafft Galiao ein eindringliches Porträt eines mutigen Einzelkämpfers. Mit klarer Bildkomposition und atmosphärischer Dichte zeigt sie die Dynamiken des kommunalen Wahlkampfes in Rio de Janeiro. Brisant und hochaktuell!
Dokumentarfilm · Deutschland 2014 · 60 Minuten · Regie: Denize Galiao · Kamera: Jonas Spriestersbach · Schnitt: Magdalena Winhart, Denize Galiao
Mittwoch, 31. Mai | Beginn: 20:00 Uhr | Einlass: 19:30