29.03 | Infoveranstaltung der Wagnis eG

Genossenschaftliches Wohnprojekt wagnisART

im Domagkpark
Unser Projekt besteht aus:

  • 135 Wohnungen und Gemeinschaftshaushalten
  • für Familien, Alleinerziehende, Singles, Wahlfamilien, Künstler und Wohngemeinschaften

Das Wohnprojekt umfasst unter anderem:

  • Neue Wohnformen in Gemeinschaftshaushalten: die perfekte Mischung aus WG und den eigenen 4 Wänden!
    5 bis 10 Personen – Singles, Paare, Familien – leben miteinander in diesem so genannten Cluster, wobei
    jeder eigenständig sein 1- bis 3-Personen-Apartment mit kleiner Küchenzeile und Bad bewohnt. Eine da
    zugehörige große Gemeinschaftsfläche als Küche, Ess- und Wohnzimmer dient der Begegnung.
  • Räume für Kinder, Veranstaltungs- und Gemeinschaftsräume, Werkstätten, Speisecafé, Ateliers,
    Praxisräume für alternative Therapieformen, Gästeappartements, Büros u.v.m.
  • Ressourcenschonendes Bauen, zukunftsfähige Energiekonzepte, Nachhaltigkeit, Auto-reduziertes Wohnen
  • Ein urbanes Leben in kreativer, aktiver und generationsübergreifender Gemeinschaft

 

Wir bieten Wohn- und Lebensraum:

  • Vor allem noch für Alleinerziehende und Paare mit München Modell-Berechtigung für 2-3 Zi-Wohnungen in Gemeinschaftshaushalten
  • Für Selbstständige und Kreative, die ein besonderes Kultur- und Arbeitsumfeld in unserem Projekt mitgestalten wollen
  • Für MitmacherInnen mit Lust auf Eigeninitiative und Mitgestaltung

 

Ausblick auf kommende wagnis-Projekte:

In Planung sind Wohnprojekte in Riem und im Prinz-Eugen-Park in Bogenhausen/Oberföhring.
Wir geben einen Ausblick auf diese Vorhaben.

Mittwoch, den 29.03.2017, 18 Uhr

Das Lihotzky, Fritz-Winter-Straße 10, 80807 München
Anmeldung bitte unter info@wagnis.org

Weitere Informationen unter www.wagnis.org

25.03 | Geflüchtet, Gerettet, und dann?

Weil Staaten versagen, ergreifen private Organisationen die Initiative und retten die Menschen vor dem Ertrinken.

Weil mehr als die Hälfte der Geflüchteten traumatisiert sind, brauchen sie geschützte Räume für professionelle Psychotherapie und Sozialberatung.

Vertreter der Seenotrettungsorganisation Sea Eye, Regensburg, und der psychosozialen Beratung Refugio München berichten über ihr Engagement und ihre Arbeit.

Samstag 25. März 2017, 15 Uhr
Der Eintritt ist frei – um Spenden wird gebeten

 

16.02. | Radikale Kammermusik

Udo Schindler – Klarinetten, Kornett
Luca Tilli – Violoncello
Sebastiano Tramontana – Posaune
Julia Wahren – Stimme

Luca Tilli aus Rom spielte bereits als Überraschungsgast des 42. Salons mit Elisabeth Flunger & Udo Schindler am 28.02.2014. Er ist ein leidenschaftlicher Improvisationsmusiker, der immer neue Herausforderungen sucht, die ihm die italienische Szene nur begrenzt bieten kann. Er kommt für 2 Konzerte aus Rom nach München bzw. Krailling. Die Verbindung von Schindlers Blasinstrumenten mit CellistenInnen haben ein lange Tradition und es waren immer spannende Begegnungen, die einen opulenten musikalischen Klangkosmos ermöglichten. Schindler und Tramontans sind Jahrzenten musikalisch eng verbunden. Sie spielen und spielten im Trio Munich Rat Pack, bei den Wagnis-Klangraum-Ensembles, mit Korhan Erel, Hans Poppel, Katharina Klement u.a. zusammen.

Mit Julia Wahren, in München für ihre Performances und Theaterinszenierungen bekannt, verbindet beide eine lange Freundschaft, die am 16.02.2017 erstmalig klanglich zusammengeführt wird. Die Spannung des Gruppe basiert auf einem hohen Maß an instrumenten-spieltechnischen Qualitäten mit individuellen Ansätzen, der unterschiedlichen musikalischen Ausbildung und bedienten Genres, der kommunikativen und souveränen Interaktion ohne Selbstdarstellung zur Kreierung eines unverwechselbaren Gesamtklangbildes. Das musikalische Klangspektrum reicht vom anarchischen Freejazz über Geräuschcollagen, harmonischen Kanons, melodischen Bandazitaten, Polyrhythmik, Bordunsequenzen, aussereuropäische Anleihen, literarisch Performativen bis zur kammermusikalischer Neuer Musik.

Alles garantiert genrefrei, singulär, voller Überraschungen des Unerwarteten.

Beginn: 20:00h / Einlass:19:30h
Eintritt: 12,- /erm. 10,-€

22.1. | Utopie – die drei Gesichter des besseren Zusammenlebens

Vortrag mit Dr. phil. Peter Seyferth 

Die Gruppe Werte, Ziele und Visionen hat sich vorgenommen, in unserem Veranstaltungsraum Vorträge aus den Bereichen Philosophie, Politik, Literatur etc. … anzubieten. Den Anfang macht dieses Thema über Utopisches Denken. Peter Seyferth ist politischer Philosoph. Er gibt Kurse an der Uni und an der Volkshochschule und hält äußerst kurzweilige Vorträge.

Worum geht es?
Utopisches Denken beschäftigt sich mit besseren Alternativen zur bestehenden Gesellschaftsordnung. Utopische Literatur entwirft fantastische Gesellschaften, die der Verbesserung dienen sollen. Utopische Gemeinschaften erproben neue Ordnungsmodelle. So tritt die Utopie theoretisch, fiktional und experimentell an, um die Welt zu verbessern. Dr. Peter Seyferth gibt einen Überblick über die historische Entwicklung und systematische Aufgliederung der Utopie und begründet die unvergängliche Aktualität utopischen Strebens in seinen wichtigsten Formen. Ein guter Vortrag für gute Leute.

Das Programm im Einzelnen:
     19:30 Uhr  –  Vortrag
ab 20:45 Uhr  –  Fragen und Diskussion
ca 21:30 Uhr  –  Ende der Veranstaltung

Es wäre prima, wenn Ihr Euch anmelden würdet bei mail@annette-mann.net
Ohne Anmeldung seid Ihr genauso willkommen..

Da wir mit unserem Veranstaltungsraum noch ganz am Anfang stehen und den Vortrag finanzieren müssen, bitten wir um einen kleinen Beitrag im eigenen Ermessen.

Wir freuen und auf einen unterhaltsamen Abend!
Eure Gruppe Werte, Ziele und Visionen wagnisART

20.1. | the munich rat pack

Konzert – Beginn 20:00h – Einlass 19:30

Philipp Kolb – Blechblasinstrumente, Liveelektronik
Udo Schindler – Blasinstrumente, Analogsynthesizer
Sebastiano Tramontana – Posaune, Stimme

Eintritt: € 12.- | ermäßigt (wagnisArt): € 10.-

Das Trio hat sich spontan ergeben, da bei einem Konzert der Akustronik-Reihe (#5) im Projektraum im Künstlerhaus Streitfeld in 2014 der gebuchte Elektronikmusiker kurzfristig absagen mußte. So wurde spontan das Duo Schindler & Kolb mit Sebastiano Tramontana zum Trio komplettiert. Um den Elektronikpart abzudecken haben Kolb und Schindler ihre elektronischen Equipments in die Performance integriert. Zu hören und zu sehen ist das Konzert (Set 1&2) unter:

https://www.youtube.com/watch?v=S1q-zmKFysg
https://www.youtube.com/watch?v=VX9EqzFrPCc

Das Ergebnis war umwerfend, sodass die Formation weiter improvisierend zusammenspielt, immer Neues kreiert und Überraschendes inszeniert. Vergleichbares ist in der internationale Szene rar, bis nicht existent. Die Spannung des Trios basiert auf einem hohen Maß an instrumenten-spieltechnischen Qualitäten mit individuellen Ansätzen, der unterschiedlichen musikalischen Ausbildung und bedienten Genres, der kommunikativen und souveränen Interaktion ohne Selbstdarstellung zur Kreierung eines unverwechselbaren Gesamtklangbildes. In 2015 wurde 2x im Pöllatpavillon gespielt. Ein Exzerpt der Liveaufnahmen wird demnächst auf Tonträger publiziert. Als Multiinstrumentist setzt Schindler neben seinen monophonen Analogsynthesizern verschiedene Holz- und Blechblasinstrumente ein. Das musikalische Klangspektrum reicht vom anarchischen Freejazz über Geräuschcollagen bis zu harmonischen Bläserkanons. Kolb und Tramontana sind seit vielen Jahren musikalische Begleiter in verschiedenen Formationen von Udo Schindler und bespielten u.a. auch die Projekte der Wohnbaugenossenschaft WAGNIS (Richtfest wagnisART und 10 Jahre wagnis – wagnis 1&2). Anfragen von Festivals Neuer und Improvisierte Musik liegen vor.

Udo Schindler, schindler@arch-musik.de, www.arch-musik.de
Philipp Kolb, pk@pianopossibile.de

16.1. | „Sauba sog i“ – Das Bürgerbegehren für saubere Luft in München

Durch die Autobahn und die zahlreichen Hauptverkehrsstraßen sind wir im Münchner Norden, im Domagkpark und in der Parkstadt Schwabing von der Luftverschmutzung besonders betroffen – auch wenn man es nicht immer riechen kann.

Durch die Autobahn und die zahlreichen Hauptverkehrsstraßen sind wir im Münchner Norden, im Domagkpark und in der Parkstadt Schwabing von der Luftverschmutzung besonders betroffen – auch wenn man es nicht immer riechen kann.

Mitglieder des Aktionsbündnisses für saubere Luft in München informieren über das laufende Bürgerbegehren: Was sind die Hintergründe und Fakten? Welches sind die konkreten Forderungen? Wie kann jede/r das Bürgerbegehren unterstützen?

Weitere Informationen: http://www.luft-reinheitsgebot.de/

Am Montag, 16. Januar, um 19:30 Uhr im Lihotzky

Eintritt frei, um Spenden wird gebeten.

23.11. | Dokumentarfilm: Fukushima und die Mopsfledermaus

Fukushima und die Mopsfledermaus

Aus Großstadtperspektive betrachtet, sind „erneuerbare Energien“ eine wunderbare Sache. Der (Öko-)Strom fließt aus der Steckdose und alles scheint in Ordnung. Doch was passiert auf dem Land, wo die Energiewende geschieht? In unzähligen Kommunen und Regionen streiten Politiker, Unternehmen und Bürgerinitiativen um Geld, Heimat, Landschaft und Natur. Besonders heftig sind die Auseinandersetzungen, wenn es um den Bau von Windparks in Wäldern geht. Fukushima und die Mopsfledermaus zeigt dies am Beispiel der Waldregion des hessisch-bayerischen Spessarts. Inwiefern wird die Natur, die durch erneuerbare Energien geschützt werden soll, durch selbige auch bedroht? Was ist uns der Blick auf eine “unberührte” Landschaft wert? Was sind wir bereit, für unseren energieintensiven Lebensstil zu opfern? Oder müsste eine wirkliche Energiewende in der Schaffung eines Wirtschaftssystems bestehen, in dem es nicht vorrangig um ein ständiges „Mehr“ geht?

Dokumentarfilm – Deutschland 2015 – 82 Min. – Regie, Buch & Produktion: Philipp von Becker Kamera: Misha Bours, Ton: Ludwig Fiedler, Schnitt: Philipp von Becker, Misha Bours, Andreas Landeck

 

Philipp von Becker, geb. 1979 in München, lebt und arbeitet in Berlin.
Buchveröffentlichung: Der neue Glaube an die Unsterblichkeit 2015
Filme: Big Band Güstrow 2013,
Fukushima und die Mopsfledermaus 2015 – Trailer: https://vimeo.com/145507763

Filmkritik: http://www.tagesspiegel.de/kultur/doku-fukushima-und-die-mopsfledermaus-winde-der-wende/13745602.html

am: Mittwoch, 23. Nov. 2016, 20:00 Uhr – Einlaß 19:30
im:  Lihotzky | Fritz-Winter-Straße 10 | 80807 München

08.12. | Krachkultur

Krachkultur – Ein Abend mit „Deutschlands frechster Literaturzeitschrift“ (Cicero)

Seit mehr als zwanzig Jahren gibt Martin Brinkmann die Literaturzeitschrift „Krachkultur“ heraus, abseits des Mainstream. Zu den darin veröffentlichten Autorinnen und Autoren gehören inzwischen so bekannte Namen wie Karen Duve, Jan Wagner und Saša Stanišić, aber auch international renommierte Schriftsteller wie Stewart O’Nan oder James Sallis. Im Gespräch mit seinem Mit-Herausgeber stellt Brinkmann die aktuelle Ausgabe vor, die sich dem Genre der Phantastik widmet, vertreten unter anderem durch Beiträge von Dietmar Dath, Zadie Smith, Harlan Ellison und Anja Kümmel. Außerdem spricht er darüber, wie man auf die finanziell ruinöse Idee kommt, eine Literaturzeitschrift zu gründen, und wie man es trotz allem schafft, diese Zeitschrift nicht nur am Leben zu erhalten, sondern zu einer wichtigen Plattform für literarische Talente, unkonventionelle Denker und Einzelgänger zu machen.

„Krachkultur ist ein Leuchtfeuer unter den literarischen Zeitschriften“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

www.krachkultur.de

Beginn: 20 Uhr

Eintritt: 5€ (ermäßigt 4€)

07.12. | Dokumentarfilm: No Music in Germany

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Für viele Afrikaner ist es ein Lebenstraum nach Europa zu gehen. Micheal, Hamado und Emmanuel haben es geschafft. Sie leben in Europa – in Deutschland. Ist es wirklich die Erfüllung ihrer Träume? Dieser Film erzählt ihre Geschichte. Wie sie nach Deutschland kamen – und was aus ihnen wurde. Emmanuel, Micheal und Hamado stammen aus Afrika (Sierra Leone, Uganda und Burkina Faso) und kamen aus ganz unterschiedlichen Gründen nach München.Emmanuel ist seiner großen Liebe Becci nach Deutschland gefolgt, während es für Micheal vor allem darum ging seine Lebenssituation zu verbessern. Hamado musste wegen politischer Verfolgung aus seiner afrikanischen Heimat fliehen. Alle drei eint eine tiefe Enttäuschung. Wie viele Afrikaner träumten auch sie vom “Paradies Europa”, in dem es keine Sorgen und viel Geld gibt und das ein sicheres, schönes Leben für jeden möglich macht. Jedoch hat sich für keinen der drei dieser Traum erfüllt – im Gegenteil. Unterschiedliche Werte, deutsche Regularien, ein Alltag in dem sie auf Ablehnung und Befremdung stoßen, eine daraus resultierende Einsamkeit. Der Film begleitet Micheal, Hamado und Emmanuel über einen Zeitraum von vier Jahren und zeigt mit welchen Enttäuschungen sie zu kämpfen haben, wie sie mit diesen Konflikten umgehen und welche Konsequenzen sie für sich und ihr weiteres Leben daraus ziehen.

Dokumentarfilm – Deutschland 2014 – 52 Min. – Regie, Buch und Produktion: Corinna Sekatzek-Gütlein, Kamera: Stefanie Trauth, Itzik Yehezkeli, Corinna Sekatzek-Gütlein, Schnitt: Stefanie Trauth, Corinna Sekatzek-Gütlein, Musik: Marc Riedinger, Tonmischung: Andreas Ebertseder, Sprecher: Marius Langer

Corinna Sekatzek-Gütlein ist 1979 in Nürnberg geboren.Sie lebt in München und arbeitet dort als Filmcutterin.

 

Trailer: http://bit.ly/2fR6zEV

Interview zum Film: https://goo.gl/Erh9rq

Mittwoch, 7. Dez. 2016, Beginn: 20:00 Uhr, Einlass: 19:30

 Lihotzky / wagnisART, Fritz-Winter-Straße 10, 80807 München

Die Regisseurin Corinna Sekatzek-Gütlein ist zu Gast